Veranstaltung: „Krise und Kritik der Arbeit“ am 26.04.2012

Am 26.04.2012 hält Claus Peter Ortlieb, Professor für Mathematik in Hamburg und Autor der Zeitschrift Exit, seinen Vortrag „Krise und Kritik der Arbeit“ in Bünde.

Wann und Wo:

26.04.2012 ab 19 Uhr
Aleviten Gemeinde Bünde e.V.
Kaiser-Wilhelm-Str. 2-6
32257 Bünde
1. Stockwerk in der Citypassage

Zur Veranstaltung:
In den letzten 40 Jahren hat sich die Arbeitsproduktivität in der Industrie verdreifacht, in der Landwirtschaft sogar versechsfacht. Die Weltgesellschaft steuert auf einen Zustand zu, in der 20 Prozent der vorhandenen Arbeitskraft ausreicht, um für alle zu produzieren. Wie bereits in 1970er Jahren prognostiziert, geht der Arbeitsgesellschaft die Arbeit aus. Und nicht nur die Arbeit ist in die Krise geraten, sondern mit ihr die kapitalistische Produktionsweise.

Warum kann unsere, die kapitalistische Gesellschaft mit der von ihr selbst hervorgebrachten Entwicklung der Produktivität so schlecht umgehen? Warum führt diese Entwicklung zu einer dramatischen Erhöhung der Arbeitslosigkeit auf der einen und dem Zwang zur Mehrarbeit bis zur Erschöpfung auf der anderen Seite?

Die Antwort liegt in der besonderen Bedeutung der Arbeit für unsere Gesellschaft. Arbeit ist die „Substanz des Kapitals“ (Marx). Sie ist keine überhistorische Kategorie, keine unveränderliche Bedingung menschlicher Existenz, sonst könnte sie weder in die Krise geraten noch ließe sie sich kritisieren. Sie ist ein historische Besonderheit der bürgerlichen Gesellschaft, ein Zwangsprinzip, das immer sinnloser wird, aber eben deswegen um jeden Preis aufrecht erhalten werden muss.

Münster: 1000-Kreuze Marsch am 10.03.12

Wie bereits in den letzten Jahren, wollen auch 2012 christlich-fundamentalische Abtreibungsgegner*innen durch Münster marschieren. Ihren prozessionsartigen Gebetszug wollen sie erneut dazu nutzen um ihre zutiefst reaktionäre Weltanschauung zu verbreiten. Alles weitere dazu im unten stehenden Aufruf:

Gegen 1000 Kreuze!
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Buchvorstellung und Diskussion mit einer der AutorInnen des Buches „Antifa. Geschichte und Organisierung“

Aus dem Inhalt:„Antifaschismus ist eines der zentralen Aktionsfelder der radikalen Linken in Deutschland: In fast jeder Klein- und Großstadt existierten Antifa-Gruppen, viele Jugendliche finden über die Jugendantifa zu linksradikaler Politik und immer wieder machen militante Aktionen gegen Nazis und ihre Aufmärsche von sich reden.
Doch was zeichnet diesen autonomen Antifaschismus aus? Wo liegen seine historischen Wurzeln und theoretischen Bezugspunkte? Die Endphase der Weimarer Republik, in der die historische Antifaschistische Aktion entstand, ist kaum mit den heutigen Bedingungen der autonomen Antifa zu vergleichen. Dazwischen lag nicht nur der Bruch, den Nationalsozialismus und Shoah für jedes linksradikale Engagement in Deutschland bedeuteten; auch die Entwicklungen in der BRD und dem wiedervereinigten Deutschland schufen jeweils neue historische Bedingungen, denen sich revolutionäre AntifaschistInnen stellen mussten. Ihnen allen gemeinsam ist jedoch die, in Max Horkheimers Diktum «Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen» formulierte Position gegen die kapitalistische Gesellschaft und eine Perspektive auf Überwindung aller Herrschaftsverhältnisse.
Gegenstand dieses Buches sind also die Entwicklungen und Brüche in Theorie, Organisierung und Praxis jenes Verständnisses von Antifaschismus, das Ende der 1980er Jahre in der Formel des «revolutionären Antifaschismus» auf den Punkt gebracht wurde und bis heute in zahlreichen Antifa-Gruppen bundesweit in weiterentwickelter Form Ausdruck findet.“

Ort und Zeit:
06.02.2012 20 Uhr
Extra-Blues-Bar
Siekerstr. 20
33602 Bielefeld

Die Veranstatlung findet in Zusammenarbeit mit der Antifa AG der Uni Bielefeld am Roten Montag in der Extra-Blues-Bar statt.

Selbstbestimmung statt religiöser Wahn!


Mit dem Verteilen dies im Anschluss dokumentierten Flugblattes protestierten wir am Sonntag, 8. Januar, gegen den Auftritt des Lebensschützers, christlichen Fundamentalisten, Antidemokraten und falschen Prinzen Philip Kiril Prinz von Preußen im Go-Special-Gottesdienst der Kirchengemeinde Löhne Gohfeld.

Presse:
Neue Westfälische

Westfalenblatt

Flyer:

Den ultimativen Abendgottesdienst verspricht die Evangelische Kirchengemeinde Löhne-Gohfeld ihren Jünger_inen an jedem 2. Sonntag im Monat. Am Sonntag, 8. Januar, löst sie ab 19 Uhr dieses Versprechen eindrucksvoll ein. Angekündigt ist Prinz Kiril von Preußen, Ururenkel von Wilhelm II, prominenter Vertreter eines neuen christlichen Fundamentalismus, Lebensschützer und selbst erklärter Feind der parlamentarischen Demokratie. (mehr…)

Naziaufmarsch 24.12.11 Bielefeld

Für den 24.12.11 ist in Bielefeld ein Naziaufmarsch geplant. Angemeldet wurde dieser von Sven Skoda aus Düsseldorf, nachdem der vorherige Anmelder Marcus Winter seine Anmeldung vom 06.08, nach dem missglückten Aufmarsch ebenfalls in Bielefeld, wieder zurück zog.
Angemeldet ist bis spätestens 16.00 Uhr, weil die Polizei den Aufmarsch sonst wieder problemlos Verbieten könnte. Unter dem Motto „Der Repression entgegentreten – AJZ dicht machen“ soll es vom Ostbhanhof losgehen, dann eine Zwischenkundgebung am AJZ geben und am Hauptbahnhof soll die Abschlusskundgebung statt finden.
Die Bullen haben den Aufmarsch bisher verboten aber Skoda geht grade gegen dieses Verbot vor. Es heißt also abwarten und Tee trinken, weil es nicht der erste Aufmarsch wär, der am „Aufmarschtag“ vom Gericht noch erlaubt wird.

Kommt am 24.12. alle nach Bielefeld zum Ostbahnhof!
Lasst uns die Nazis da blockieren, wo sie starten wollen!
Lasst uns auch diesen Aufmarschversuch zum Desaster machen!

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