http://AkLibertad.blogsport.de Mon, 28 Jan 2013 13:03:39 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Vortrag zu Nationalismus als notwendig falsches Bewusstsein im Kapitalismus http://AkLibertad.blogsport.de/2013/01/28/vortrag-zu-nationalismus-als-notwendig-falsches-bewusstsein-im-kapitalismus/ http://AkLibertad.blogsport.de/2013/01/28/vortrag-zu-nationalismus-als-notwendig-falsches-bewusstsein-im-kapitalismus/#comments Mon, 28 Jan 2013 12:59:45 +0000 Administrator Allgemein http://AkLibertad.blogsport.de/2013/01/28/vortrag-zu-nationalismus-als-notwendig-falsches-bewusstsein-im-kapitalismus/ 29.01.2013 | Villa Bünde | Brunnenallee 1 | Offen ab 19.00h

Seit einigen Jahren ist Deutschland wieder in aller Munde und es wird wieder schwarz-rot-goldene Flagge gezeigt. Seit der „Wiedervereinigung“ und dem Wechsel im öffentlichen Diskurs innerhalb der letzten Jahre „darf man wieder stolz auf Deutschland sein“. Denn was den anderen „Völkern“ gestattet ist, müsste doch auch für die Deutschen irgendwann drin sein. Patrioten sein, schwarz-rot-goldene Fahnen schwenken und die Nation feiern. Dies sind die scheinbar positiven Gesichter eines „unverkrampften“ Umgangs mit der ‚eigenen‘ Nation.
Ein positiver Bezug zur Nation tritt jedoch auch in ganz anderen Erscheinungsformen auf, etwa dann wenn es heißt „Arbeit zuerst für Deutsche“ oder wenn rassistische Pogrome stattfinden, bei denen Widerlichkeiten wie „Deutschland den Deutschen“ gebrüllt werden.
Und auch von führenden Politiker*innen wird oft auf die Nation, das „Volk“ und eine daraus resultierende vermeintliche „Schicksalsgemeinschaft“ verwiesen. „Wenn wir uns alle anstrengen, dann überstehen wir gemeinsam die Krise“. Konkret verwirklicht wurde dies mehr als deutlich in der „Du bist Deutschland“-Kampagne. Hier geht es vor allem um Deutschland als Wirtschaftsstandort bzw. als wirtschaftlichen Akteur in der globalen Konkurrenz des Kapitalismus. Gerade in Zeiten der Krise sind es oftmals andere Staaten bzw. Nationen, die zum Feindbild erklärt werden. Das beste Beispiel ist sicher Griechenland. In den Medien wie auch im Volksmund ist die Rede von „Pleitegriechen“, die korrupt und faul seien und die fleißigen Europäer, und vor allem die Deutschen, ins Unglück stürzen.
Die ‚deutsche Nation‘ spielt offensichtlich auch hier eine entscheidende Rolle.
Wenn Deutschland sich ferner als geläuterte Nation gibt, die aus der Geschichte eine Lehre gezogen und daher eine historische Verantwortung hat, wird im Sinne der Nation gar die Geschichte umgedeutet und instrumentalisiert, um beispielsweise Auslandseinsätze der Bundeswehr zu rechtfertigen, da man ja ein „zweites Auschwitz“ woanders in der Welt verhindern müsse.
Handelt es sich bei rassistischen Pogromen um grundsätzlich andere Mechanismen und Ideologien als beim ganz normalen Abfeiern von Deutschland, oder gibt es zwischen all diesen Phänomenen eine strukturelle Verbindung? Welche Notwendigkeit stellt der Nationalismus im Gesamtzusammenhang von Staat, Nation und Kapital dar? Dies werden wir im Rahmen unseres Vortrags diskutieren und zu erklären versuchen.

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Besetzung in Bückeburg http://AkLibertad.blogsport.de/2012/12/27/besetzung-in-bueckeburg/ http://AkLibertad.blogsport.de/2012/12/27/besetzung-in-bueckeburg/#comments Thu, 27 Dec 2012 09:53:37 +0000 Administrator Allgemein http://AkLibertad.blogsport.de/2012/12/27/besetzung-in-bueckeburg/ In den Morgenstunden des 27.12.2012 besetzten GenossInnen einen Trakt der ehemaligen Herder-Realschule in Bückeburg.

Pressemitteilung zur Besetzung der ehemaligen Herderschule in Bückeburg für ein Selbstverwaltetes Zentrum Bückeburg

Wir sind eine Gruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus Bückeburg und Umgebung, die sich zusammengefunden hat um in Bückeburg ein alternatives Jugendzentrum aufzubauen. Es gibt eine Vielzahl von Aspekten die uns hierzu veranlasst haben.

Wir wollen ein Zentrum schaffen in dem es uns, der Bückeburger Jugend, möglich ist uns frei zu entfalten, politisch weiterzubilden und unsere Freizeit selbst zu gestalten. Das Zentrum soll für alle Interessierten zugänglich sein, jedoch distanzieren wir uns von rechtem Gedankengut und lehnen jegliche Ausgrenzungsmechanismen ab. Zwar gibt es in Bückeburg bereits ein städtisches Jugendzentrum, jedoch bietet dieses für uns keine Alternative. Wirft man einen Blick in das Programm des Jugendzentrums fällt auf, dass es kaum Angebote für ältere Jugendliche gibt. Das Jugendzentrum bietet hauptsächlich Aktivitäten für Kinder an. Wir wollen hierzu keine Konkurrenz darstellen, sondern hoffen mit unserem Angebot das Jugendzentrum zu ergänzen.

Desweiteren herrscht in Bückeburg die Situation, dass in der Stadt und Region eine äußerst radikale Nazigruppierung aktiv ist. Hierdurch werden viele Jugendliche beinahe täglich mit rechter Gewalt konfrontiert. Unser Ziel ist es einen Raum zu schaffen, in welchen sich von Nazigewalt Betroffene zurückziehen können. Darüber hinaus wollen wir durch politische Bildungsmöglichkeiten präventiv gegen das Erstärken der Nazigruppe und das Gewinnen neuer Anhänger_innen vorgehen und eine Gegenkultur fördern.

Wir bieten den Besuchern des selbstverwalteten Jugendzentrums eine Vielzahl an kulturellen und sportlichen Freizeitaktivitäten:
- Indoor-Skating
- Filmvorführungen
- Vorträge
- Band-Proberäume
- wöchentliche vegane Küche für Alle
- regelmäßige Konzerte ( Bandkonzerte, Klavierkonzerte etc.)
- Gesellschaftsspiele
- Fußball-Turniere
- Tischkicker
- Kunstangebote

Diese Angebote sind jedoch längst nicht alle Möglichkeiten, die uns das Selbstverwaltete Jugendzentrum bietet. Wir haben die räumliche Möglichkeit unsere Angebote nach den Interessen der Bückeburger Jugend auszuweiten und sind offen für neue Ideen.

Wir freuen uns auf eure Unterstützung und Ideen!

Mit freundlichen Grüßen

< Ak Herder > des Antifa Infoportals Weser / Deister / Leine

https://twitter.com/AKHerderBBG

https://www.facebook.com/AkHerder

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Deutschland feiert – wir nicht! http://AkLibertad.blogsport.de/2012/10/03/deutschland-feiert-wir-nicht/ http://AkLibertad.blogsport.de/2012/10/03/deutschland-feiert-wir-nicht/#comments Wed, 03 Oct 2012 02:25:16 +0000 Administrator Allgemein http://AkLibertad.blogsport.de/2012/10/03/deutschland-feiert-wir-nicht/ In diesen Tagen rüstet sich München auf ein Masse von 500.000 zu erwartenden Gästen. Warum!?! Kommt die Loveparade doch wieder oder hat die Fussballnationalmanschaft irgendetwas gewonnen? Fast, denn am 3. Oktober feiert Deutschland mal wieder ein nationales Partyevent, den Tag der Deutschen Einheit. Und wie es sich für den deutschen Partypatriotismus gehört darf natürlich auch ein riesiges Bürgerfest und eine Fanmeile – die sogenannte Ländermeile – nicht fehlen. Doch für uns gibt es am 3. Oktober keinen Grund zum Feiern!

3. Oktober

Denn schauen wir uns das Programm der diesjährigen Einheitsfeierlichkeiten in München an, stellen wir fest das es – mal wieder – reichlich Angebote für Menschen gibt, die es nach nationaler Identifikation dürstet. Neben den Feier- und Partyevents gibt es auch das, was sich die Organisator_innen wohl unter einer „nationalen Kulturveranstalltung“ vorstellen, wie einen Trachtenumzug, Musik, Sport und einer „Brotzeit“ mit verschiedenen Brotsorten die Deutschland ach so gut repräsentieren sollen. Und auch die Verfassungsorgane und der Bundesrat dürfen sich inszenieren, um die Bundesrepublick als offenen und modernen Staat darzustellen. Doch auch für die Menschen, für die deutsch zu sein etwas mit Biologie zu tun hat, gibt es die Möglichkeit sich wiederzufinden. Denn schauen wir uns die Fähnchen schwänkenden Werbefrauen dieser Events an, sieht mensch eben nicht nur eine stereotype bayrische Landidylle sondern auch zwei Frauen mit heller Hautfarbe und selbstverständlich, stark herrausstechenden blauen Augen. Hier wird mal wieder viel Aufwand betrieben um der Bevölkerung der deutschen Nation ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu vermitteln, das sich weder kulturell noch biologisch begründen lässt und erst recht nicht dadurch, das wir alle unter den selben Verwaltungsorgenen leben müssen.
Doch wie auch immer die Menschen dieses Zusammengehörigkeitsgefühl für sich begründen, für die nationalstaatlichen Akteure ist es unabdingbar. Und zwar so sehr das der nationale Feiertag eben auf den 3 Oktober (der Tag des Wirksamwerdens des „Beitritts“ der DDR zur Bundesrepublik) und nicht etwa auf den viel symbolträchtigeren Tag des Mauerfalls am 9. November gelegt wurde, an dem man sich wegen des gleichen Datums wohl auch immer mit den Ereignissen der Reichsprogromnacht von 1938 hätte auseinandersetzen müssen. Den sich mit den Folgen des Wahns einer nationalen Gemeinschaft zu beschäftigen wäre für das neu errungene Selbstbewusstsein des jetzt souverränen deutschen Staates wohl zu hinderlich. Im Gegenteil wird sogar versucht die angebliche Aufarbeitung der Verbrechen des 2. Welkrieges und des Holocausts für ein neues und leichter verträgliches Deutschlandbild zu nutzen.
Was damit bezweckt werden soll, ist das die Menschen sich hinter dieses angeblich neue, aufgeklärte Deutschland stellen und bereit sind eine Politik nach nationalen Interessen zu unterstützen. Und das gleich in mehrerer Hinsicht, denn seit der Wende tritt der deutsche Staat zunehmend aggressiv nach innen und aussen für seine Vorteile ein. So nimmt Deutschland mittlerweile eine dominierende Position innerhalb der Europäischen Union ein und schafft es, seine Interessen gegenüber krieselnden EU-Mitgliedsstaaten zu schützen. Nach ausserhalb der EU werden die Interessen mittlerweile anders durchgesetzt, so wurde Bundeswehr von einer Verteidigungsarmee zu einer Interventionsarmee transformiert um den Nachschub Europas mit Ressourcen mit militärischen Mitteln zu schützen.
Aber auch nach innen fordert diese Nation viel ab. Denn um Marktfähig zu bleiben und die Krisen zu überstehen, müssen die Menschen immer wieder gewaltige Zugeständnisse eingehen, ob nun Reallohnverluste, Abbau der Sozialleistungssysteme und Rente mit 67. Das dabei nicht vollkommen darauf gesetzt wird, das die Menschen das alles freiwillig mitmachen wird immer deutlicher, ob nun daran das die Überwachung stetig steigt, die Ausrüstung von Polizei und Militär sich immer ähnlicher wird oder die gesetzlichen und technischen Vorraussetzungen geschaffen wurden, um die Bundeswehr auch im Inland einzusetzen.
Aber warum das ganze?! Das deutsche Interesse ist dasselbe wie bei allen anderen Nationalstaaten, die nationale Ökonomie muss an den Märkten wettbewerbsfähig bleiben! Um Erfolgreich zu sein sind die Kapitalisten_innen dazu gezwungen gegen andere Kapitalisten_innen auf dem Markt zu konkurrieren und aus Geld mehr Geld zu machen, dass wiederrum eingesetzt werden muss um Vorteile auf dem Markt gegenüber den anderen Kapitalisten_innen  zu erlangen. Es ist also ein Ziel von Nationalstaaten den nationalen Akteuren zu helfen mehr Kapital anhäufen zu können, die somit im Vorteil im kapitalistischen Wettstreit sind.  Gewaltige Mengen an Kapital  konzentrieren sich in wenigen Händen und somit in wenigen Ländern. Darin ist Deutschalnd auch sehr erfolgreich, was uns der massive Exportüberschuss der deutschen Wirtschaft zeigt. Doch dieser Erfolg kostet, den er wird bezahlt mit der Verelendung großer Teile der Bevölkerung und einer regressiven Ausbeutung anderer Länder die auch zunehmend mit militärischer Gewalt gesichert wird. Was für große Teile der Bevölkerung schwächerer national Ökonomien elend und Hunger bedeutet.  Auf der einen Seite werden Menschen ausgebeutet und auf der anderen Seite profitieren Menschen von dieser Ausbeutung.
Um dem Irrsinn von weltweit steigender Armut und Verelendung obwohl immer mehr Waren produziert und immer mehr Reichtum generiert wird zu entkommen hilft es nichts, sich als nationale Schicksalsgemeinschaft hinter die Interessen von Staaten zu stellen. Beim heutigen Stand der Technik müsste niemand auf der Erde in Elend Leben und alle könnten ein gutes Leben haben. Wir müssten nur gemeinsam über die Produktionsmittel verfügen und überlegen, wie wir die Mittel zur Befriedigung der Bedürfnisse aller vernünftig herstellen und verteilen.
In diesem Sinne:

Gegen jeglichen Nationalismus!
Dem deutschen Staat den Kampf ansagen – Kapitalismus abschaffen!

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20 Jahre Lichtenhagen! http://AkLibertad.blogsport.de/2012/08/20/20-jahre-lichtenhagen/ http://AkLibertad.blogsport.de/2012/08/20/20-jahre-lichtenhagen/#comments Mon, 20 Aug 2012 10:55:52 +0000 Administrator Allgemein http://AkLibertad.blogsport.de/2012/08/20/20-jahre-lichtenhagen/ Am 22. August 2012 jährt sich das rassistische Pogrom im Rostocker Stadtteil Lichtenhagen zum 20. Mal am AsylbewerberInnenheim „Sonnenblumenhaus“ für Flüchtlinge. Das Haus bot allerdings zu wenig Platz, was dazu führte, dass Hunderte vor dem Heim kampieren mussten. Weil es aber keine deutschen „Volksgenossen“ waren, die dort Not litten, sondern Roma, wurde ihnen nicht Hilfe, sondern der „deutsche Volkszorn“ zu Teil. Die Gewalt äußerte sich in Form von rassistischen Parolen und Steinwürfen und gipfelte in Brandansschlägen auf das nur zum Teil evakuierte Flüchtlingsheim. Das benachtbarte Wohnheim für vietnamesische Vertragsarbeiter_Innen wurde von Polizei und Politik völlig missachtet, von dem „Volkszorn“ jedoch nicht. Der notwendige Feuerwehreinsatz wurde von der zuschauenden Menschenmenge verhindert, die von der Feuerwehr zu Hilfe gerufene Polizei griff jedoch nicht ein, und nahm somit billigend in Kauf ,dass die sich zu diesem Zeitpunkt in dem brennenden Wohnheim befindenen Vertragsarbeite_Innen und Journalisten nur knapp dem Tod entkommen sind.

20 jahre lichtenhagen

Wir, der Arbeitskreis Libertad und der Verein International Bünde e.V., sehen die Poblematik von damals als immernoch aktuell an und erkennen in der deutschen Mehrheitsgesellschaft klar rassistische Tendenzen. Mit der Jährung des Pogroms haben wir uns dazu entschlossen antirassistische Thementage in Bünde zu veranstalten und damit allen Opfern rassistischer Gewalt zu gedenken. Das Ziel der Thementage ist, die Problematik im Umgang mit Flüchtlingen aufzuzeigen, da sie im Alltag so fern erscheint.
Eine Ausstellung, ein Filmbeitrag und zwei Vorträge werden den Rahmen der Thementage bilden.

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Flyer: Love Football – Hate Nationalism http://AkLibertad.blogsport.de/2012/06/17/flyer-love-football-hate-nationalism/ http://AkLibertad.blogsport.de/2012/06/17/flyer-love-football-hate-nationalism/#comments Sun, 17 Jun 2012 13:34:24 +0000 Administrator Allgemein http://AkLibertad.blogsport.de/2012/06/17/flyer-love-football-hate-nationalism/ Um den aktuellen Deutschlandhype aufzugreifen und zu kritisieren, verteilten wir am 17.06. zum letzten Gruppenspiel und am 22.06 zum Viertelfinalspiel der deutschen Fussballnationalmannschaft einen Flyer mit dem Verweis auf den folgenden Text.

Text:

Love Football –  Hate Nationalism

Vom 08.06 zum 01.07 findet einmal mehr die UEFA Fußball-Europameisterschaft der Männer statt,  doch geht es bei dieser EM nicht nur um Fußball. Denn einhergehend mit dem Sport taumelt das nationale „WIR“ durch ein „schwarz-rot-geiles“ Fahnenmeer, dass kaum noch etwas mit 22 Menschen die mit einem Lederball spielen zu tun hat. Die EM biete eine Möglichkeit endlich wieder auf „seine eigene“  Nation stolz zu sein und Nationalismus öffentlich ausleben zu können. Das dies nicht immer viel mit Fussball zu tun hat, zeigt z.B. der Fall des Holger B., der zur WM 2010 in Hannover 2 Fans der italienischen Nationalmanschaft nach einem Streit darüber, ob die deutsche oder die italienische Mannschaft mehr WMs gewann, erschossen hat.
Zur WM 2006 wurde – unter anderem durch die Massenmedien – der „gesunde Nationalismus“ entdeckt. Hierbei dreht es sich nicht darum, dass endlich wieder die deutsche Fussball-Nationalmannschaft unterstützt werden kann – das wurde Jahrzehnte vorher auch schon getan -  sondern darum sich wieder positiv auf die „eigene Nation“ beziehen zu können.
Wo vorher noch bis tief in die bürgerliche Gesellschaft Berührungsängste mit nationaler Identifikation bestanden, konnte endlich wieder befreit „wir sind Deutschland“  gejauchzt und Patriotismus formuliert werden. Lange Zeit war es sehr verpönt sich darauf zu berufen. Der Fußball bietet jetzt aber eine Möglichkeit diesen „gesunden Nationalismus“ auszuleben. Mensch muss sich nämlich nicht mehr dafür schämen „deutsch zu sein“. Da müssen wir uns doch die Frage stellen, was dieser Nationalismus eigentlich ist, den so viele Menschen scheinbar ausleben wollen.
Nationalismus bezieht sich darauf, dass Menschen durch gemeinsame Sprache, Kultur, Sitten, Gebräuche, Volksangehörigkeit oder sonstiges, angeblich eine Gemeinschaft bilden würden, die ach so homogen ist. Diese Einteilung wirkt an sich schon unsinnig, sind die Lebensweisen von Menschen unterschiedlicher Milieus doch schon so verschieden, das mensch hier kaum noch ein verbindenes Element feststellen kann.  Dieser Nationalismus ist jedoch die Legitimation für einen souveränen Nationalstaat. Ein Nationalstaat mit territorialer Macht, der einen Fleck auf der Erde „eint“ und Macht über die Menschen und die Ressourcen ausübt.
Ein Nationalstaat bedeutet aber unmittelbar Ausgrenzung, denn wer nicht zu dieser nationalen Gemeinschaft gezählt wird, braucht von dieser auch nicht gleich behandelt zu werden. Volle Bürgerrechte gibt es nur für jene Menschen, die auch Staatsbürger_innen dieses Gebildes sind und nur diese dürfen mitentscheiden wie diese Nation organisiert wird. Den wer kein Papier vorweisen kann, auf dem die deutsche Staatsangehörigkeit beglaubigt wird, hat auch nicht das Recht zu wählen, gewählt zu werden und eine Arbeitsstelle im höheren Dienst einer Behörde ist auch nicht zu erreichen. Ganz zu schweigen davon, das Arbeits- und Ausbildungsplatze, die nunmal ein Schlüssel für die Teilhabe an der Gesellschaft darstellen, bevorzugt an deutsche vergeben werden. Ein Nationalstaat hat immer seinen eigenen Vorteil im Auge. Es kann daher rücksichtslos agiert werden und Handlungen sind immer gut wenn es um den Vorteil der Nation geht. Ausbeutungen anderer Länder sind daher völlig legitim. Einhergehend ist auch eine Abschottung nach außen, sowohl gegen andere Nationalstaaten als auch gegen Menschen die aus unterschiedlichsten Gründen nach Deutschland gelangen wollen. Bestes Beispiel ist hierbei der Umgang mit den Menschen die außerhalb von der Festung Europa leben und die es versuchen sich ein Leben in Europa aufzubauen, das besser und lebenswerter ist. Sie stoßen gegen einen massiven wirtschaftlichen Rassismus.  
Dieser entsteht dadurch, dass die westlichen Industriestaaten ihren Reichtum beschützen müssen. Nationalstaaten stehen im Kapitalismus immer im ökonomischen Wettstreit gegeneinander und sind für ihr eigenes Wohl davon abhängig, dass ihre nationale Ökonomie so erfolgreich wie möglich ist. Denn die Staaten sind darauf angewiesen Steuereinnahmen aus den Gewinnen der nationalen Ökonomie zu bekommen und möglichst viele Menschen in Arbeit zu haben, damit die Sozialausgaben so gering wie möglich sind.
Um Erfolgreich zu sein sind die Kapitalist_innen dieser nationalen Ökonomie dazu gezwungen gegen andere Kapitalist_innen auf dem (Welt-)Markt zu konkurrieren. Das Ziel dabei ist aus Geld mehr Geld zu machen, dass wiederrum eingesetzt werden muss um Vorteile auf dem Markt gegenüber den anderen Kapitalisten_innen  zu erlangen. Es ist also ein Ziel von Nationalstaaten den nationalen Akteuren zu helfen mehr Kapital anhäufen zu können, damit sie im Vorteil im kapitalistischen Wettstreit sind und somit Geld und Arbeitsplätze für das „nationale Wohl“ generieren.  Gewaltige Mengen an Kapital  konzentrieren sich in wenigen Händen und somit in wenigen Ländern, was für große Teile der Bevölkerung schwächerer Nationalökonomien Elend und Hunger bedeutet.
Doch stehen „Wir“ nicht als Gewinner dieses multinationalen Spiel des Lebens dar. Denn dieses „WIR“ zerfasert sich beim näheren hinschauen in eine höchst heterogene Ansammlung von Menschen, die nichts miteinander verbindet als der ökonomische Zwang. Und da die Menschen eben in verschiedenen Lebenslagen sind, weichen ihre Ziele und Forderungen voneinander ab. So sind die Kapitalist_innen um am Markt zu bestehen dazu gezwungen, ihre Produktionskosten so gering wie möglich zu halten. Dieses gelingt ihnen aber nur, wenn die Löhne der Menschen die für sie Arbeiten nicht zu sehr steigen oder nach Möglichkeit sogar fallen. So sind Entwicklungen wie das senken der Lohnnebenkosten für Arbeitegeber, schlechte Tarifabschlüsse oder ein Niedriglohnsektor im Millionenbereich eben nicht im Interesse von „UNS“. Auf der einen  Seite werden Menschen ausgebeutet und auf der anderen Seite profitieren Menschen von dieser Ausbeutung.
Das macht das nationalistische Fundament für kapitalistische Staaten so notwendig. Denn um eine Abschottung und Ausbeutung von anderen Nationen und die unterschiedlichen Lebensverhältnisse von Deutschen, Griechen und Somalian  zu rechtfertigen, braucht Mensch eine Ideologie des „WIR für UNS“.  Es rechtfertigt uns das Deutschland – obwohl gestärkt aus der Krise hervorgegangen – die „faulen Pleitegriechen“ nur zu unterstützen braucht solange es dem eigenen Vorteil dient. Es schweißt die Menschen einer nationalen Ökonomie als Schicksalsgemeinschaft zusammen, obwohl sie aus verschiedenen ökonomischen und sozialen Lagen kommend auch fundamental unterschiedliche Interessen haben. Und es ist die Grundbedingung dafür, dass kapitalistisches Wirtschaften in einem bürgerlichen Staat für die Kapitalist_innen auch erfolgreich ist.
Damit Menschen diese nationale Identität für sich annehmen, braucht es identitätsstiftende Ereignisse. Eben wie eine Fußballeuropameisterschaft bei der es leider nicht nur um Fußball geht. 

Fußball hat nichts mit nationalem Taumel zu tun!
Gegen jede Form von Nationalismus und Patriotismus!
Gegen kapitalistische Ausbeutung – für ein Leben ohne Grenzen!

AK Libertad

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Veranstaltung: „Krise und Kritik der Arbeit“ am 26.04.2012 http://AkLibertad.blogsport.de/2012/03/07/veranstaltung-krise-und-kritik-der-arbeit-am-26-04-2012/ http://AkLibertad.blogsport.de/2012/03/07/veranstaltung-krise-und-kritik-der-arbeit-am-26-04-2012/#comments Wed, 07 Mar 2012 21:30:47 +0000 Administrator Allgemein http://AkLibertad.blogsport.de/2012/03/07/veranstaltung-krise-und-kritik-der-arbeit-am-26-04-2012/ Am 26.04.2012 hält Claus Peter Ortlieb, Professor für Mathematik in Hamburg und Autor der Zeitschrift Exit, seinen Vortrag „Krise und Kritik der Arbeit“ in Bünde.

Wann und Wo:

26.04.2012 ab 19 Uhr
Aleviten Gemeinde Bünde e.V.
Kaiser-Wilhelm-Str. 2-6
32257 Bünde
1. Stockwerk in der Citypassage

Zur Veranstaltung:
In den letzten 40 Jahren hat sich die Arbeitsproduktivität in der Industrie verdreifacht, in der Landwirtschaft sogar versechsfacht. Die Weltgesellschaft steuert auf einen Zustand zu, in der 20 Prozent der vorhandenen Arbeitskraft ausreicht, um für alle zu produzieren. Wie bereits in 1970er Jahren prognostiziert, geht der Arbeitsgesellschaft die Arbeit aus. Und nicht nur die Arbeit ist in die Krise geraten, sondern mit ihr die kapitalistische Produktionsweise.

Warum kann unsere, die kapitalistische Gesellschaft mit der von ihr selbst hervorgebrachten Entwicklung der Produktivität so schlecht umgehen? Warum führt diese Entwicklung zu einer dramatischen Erhöhung der Arbeitslosigkeit auf der einen und dem Zwang zur Mehrarbeit bis zur Erschöpfung auf der anderen Seite?

Die Antwort liegt in der besonderen Bedeutung der Arbeit für unsere Gesellschaft. Arbeit ist die „Substanz des Kapitals“ (Marx). Sie ist keine überhistorische Kategorie, keine unveränderliche Bedingung menschlicher Existenz, sonst könnte sie weder in die Krise geraten noch ließe sie sich kritisieren. Sie ist ein historische Besonderheit der bürgerlichen Gesellschaft, ein Zwangsprinzip, das immer sinnloser wird, aber eben deswegen um jeden Preis aufrecht erhalten werden muss.

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Münster: 1000-Kreuze Marsch am 10.03.12 http://AkLibertad.blogsport.de/2012/03/06/gegen-1000-kreuze/ http://AkLibertad.blogsport.de/2012/03/06/gegen-1000-kreuze/#comments Tue, 06 Mar 2012 21:12:48 +0000 Administrator Allgemein http://AkLibertad.blogsport.de/2012/03/06/gegen-1000-kreuze/ Wie bereits in den letzten Jahren, wollen auch 2012 christlich-fundamentalische Abtreibungsgegner*innen durch Münster marschieren. Ihren prozessionsartigen Gebetszug wollen sie erneut dazu nutzen um ihre zutiefst reaktionäre Weltanschauung zu verbreiten. Alles weitere dazu im unten stehenden Aufruf:

Gegen 1000 Kreuze!
Gegen 1000 Kreuze!

Zum wie­der­hol­ten Mal wol­len am 10. März 2012 christ­lich-​fun­da­men­ta­lis­ti­sche Ab­trei­bungs­geg­ner_in­nen unter dem Motto „1000 Kreu­ze für das Leben“ durch Müns­ters In­nen­stadt zie­hen. Sie selbst geben als ihr Haupt­an­lie­gen an, mit ihrem Ge­bets­zug ein „Zei­chen zum Ge­den­ken der 1000 Kin­der [Em­bryo­nen], die an einem ge­wöhn­li­chen Werk­tag in Deutsch­land ge­tö­tet wer­den,“ set­zen zu wol­len. Als weiße Holz­kreu­ze tra­gen­de Pro­zes­si­on geben diese Chris­t_in­nen nicht nur ein gro­tes­kes Bild ab, mit ihren re­ak­tio­nä­ren Po­si­tio­nen pro­pa­gie­ren sie ein, frau­en­feind­li­ches, se­xis­ti­sches und ho­mo­pho­bes Welt­bild. Be­reits in den letz­ten Jah­ren or­ga­ni­sier­te sich da­ge­gen viel­fäl­ti­ger Pro­test und auch in die­sem Jahr sol­len die re­ak­tio­nä­ren Po­si­tio­nen nicht un­wi­der­spro­chen blei­ben.

Schwan­ger­schafts­ab­bruch ist Frau­en­recht – § 218 ab­schaf­fen!
An der Ent­schei­dungs­frei­heit eines Men­schen dar­über, wel­che Ein­grif­fe an dem ei­ge­nen Kör­per vor­zu­neh­men sind, spie­gelt sich in­di­vi­du­el­le Frei­heit, Men­schen­wür­de und Selbst­be­stim­mung. Unter dem Deck­man­tel des „Schut­zes un­ge­bo­re­nen Le­bens“ for­dern die selbst­er­nann­ten „Le­bens­schüt­zer“ nichts an­de­res, als die Be­stim­mung über den Kör­per von Schwan­ge­ren. Der Ver­such Frau­en zu zwin­gen, sich und ihren Kör­per in den Dienst der „Le­bens­ret­tung“ eines Em­bryos und der Re­pro­duk­ti­on der Ge­mein­schaft zu stel­len, ist Aus­druck einer ge­walt­vol­len Zu­schrei­bung, die Frau­en zu Ge­bär­ma­schi­nen de­gra­diert und ihnen das Recht auf ei­ge­ne Be­dürf­nis­se, Über­zeu­gun­gen und ein selbst­be­stimm­tes Leben ab­spricht. Mit der Be­haup­tung Schwan­ger­schafts­ab­bruch sei Mord und die ab­ge­trie­be­nen Em­bryos be­reits Kin­der wird ver­sucht, ma­ni­pu­la­tiv mo­ra­li­schen Druck auf schwan­ge­re Frau­en aus­zu­üben und ge­sell­schaft­li­che Em­pö­rung zu schü­ren. Die an­geb­li­che Zahl von 1000 ‚er­mor­de­ten‘ Em­bryo­nen ent­behrt jeder sta­tis­ti­schen Grund­la­ge und ist frei er­fun­den.
Jeder Mensch muss das Recht auf einen selbst­be­stimm­ten Um­gang mit dem ei­ge­nen Kör­per haben! Trotz­dem sind Schwan­ger­schafts­ab­brü­che in der BRD nach wie vor nicht legal, son­dern wer­den nur unter be­stimm­ten Vor­aus­set­zun­gen (z.B. Zwangs­be­ra­tung, me­di­zi­ni­sche In­di­ka­ti­on) nicht mehr straf­recht­lich ver­folgt. Des­halb bleibt die For­de­rung nach einem un­ein­ge­schränk­ten Recht auf Ab­trei­bung, ohne Zwangs­be­ra­tung und ohne Be­vor­mun­dung be­ste­hen!

Ho­mo­pho­bie, Se­xis­mus und ein re­ak­tio­nä­res Frau­en­bild

Neben dem Recht auf Schwan­ger­schafts­ab­bruch be­kämp­fen fun­da­men­ta­lis­ti­sche Chris­t_in­nen aller Kon­fes­sio­nen Ho­mo­se­xua­li­tät und jede an­de­re For­men se­xu­el­ler Selbst­be­stim­mung. Ho­mo­se­xua­li­tät wird als Krank­heit, Sünde oder Per­ver­si­on be­zeich­net und gilt größ­ten­teils als ‚heil­bar‘. Dazu ge­sellt sich ein ‚von Gott ge­ge­be­nes‘ Ge­schlech­ter­rol­len­bild, wel­ches eine Ver­än­de­rung der tra­di­tio­nel­len Rol­len­ver­tei­lung oder den Ge­dan­ken an die so­zia­le Kon­struk­ti­on von Ge­schlecht über­haupt nicht zu­lässt.
Auf ihrer Home­page schreibt Euro pro Life, eine der Or­ga­ni­sa­tio­nen, die zum 1000 Kreu­ze Marsch auf­ru­fen: „Kin­der ster­ben, die ge­liebt wer­den möch­ten, die leben wol­len, die einen Platz in un­se­rer Ge­sell­schaft brau­chen, die dem Leben ihrer El­tern Sinn geben wür­den.“ Die Vor­stel­lung von Ehe und Fa­mi­lie als Zen­trum christ­li­cher Werte und der ‚gött­li­che Auf­trag der Ver­meh­rung‘ ent­stam­men ihrer Bi­bel­aus­le­gung und dem Ab­so­lut­heits­an­spruch des ei­ge­nen Glau­bens. In dem dar­aus re­sul­tie­ren­dem Welt­bild wird jede Ab­wei­chung von der christ­li­chen Norm als Sünde be­grif­fen und ‚Sün­dern‘ die Exis­tenz­be­rech­ti­gung ab­ge­spro­chen. So sagte bei­spiels­wei­se der Erz­bi­schof von Gra­na­da, Ja­vier Mar­ti­nez, in sei­ner Weih­nachts­pre­digt 2011, dass eine Frau die ab­treibt „einem Mann ohne Ein­schrän­kun­gen die ab­so­lu­te Li­zenz zum Miss­brauch ihres Kör­pers gibt, denn sie hat Schuld auf sich ge­la­den“.
Diese pa­tri­ar­cha­le, se­xis­ti­sche und au­to­ri­tä­re Vor­stel­lung von Fa­mi­lie, Se­xua­li­tät oder dem Sinn des Le­bens wi­der­spricht einer ei­gen­ver­ant­wort­li­chen und selbst­be­stimm­ten Le­bens­wei­se, die die se­xu­el­le Selbst­be­stim­mung eben­so be­inhal­tet, wie eine be­dürf­nis-​ und le­bens­si­tua­ti­ons­ori­en­tier­te Ant­wort auf die Frage nach Schwan­ger­schaft oder El­tern­schaft.

Ras­sis­mus und Re­la­ti­vie­rung des Ho­lo­caust
Ho­mo­se­xua­li­tät und Schwan­ger­schafts­ab­bruch, so die Ab­trei­bungs­geg­ner_in­nen, wür­den zudem zum Aus­ster­ben des „eu­ro­päi­schen Volkes“ füh­ren. Diese ul­tra­kon­ser­va­ti­ve An­schau­ung, die sich die Re­pro­duk­ti­on der ei­ge­nen „Rasse“ zur Auf­ga­be macht, of­fen­bart ras­sis­ti­sche Denk­mus­ter und er­klärt, warum sich auch in Müns­ter jedes Jahr Neo­na­zis dem Auf­zug die­ser Chris­t_in­nen an­schlie­ßen. Da über­rascht es kaum noch, dass die „Le­bens­schüt­zer“ in An­leh­nung an den Be­griff Ho­lo­caust vom „‚Ba­by­caust“‘ spre­chen und damit den Mas­sen­mord an den eu­ro­päi­schen Jü­din­nen und Juden im Na­tio­nal­so­zia­lis­mus re­la­ti­vie­ren. Der Er­fin­der des Be­grif­fes „Ba­by­caust“, Klaus-​Gün­ther Annen, – der auch für die rech­te Wo­chen­zei­tung Junge Frei­heit schreibt – war beim 1000Kreu­ze Marsch 2009 an­we­send. Die Über­gän­ge zwi­schen Ab­trei­bungs­geg­ner_in­nen und Neo­na­zis sind in­halt­lich und per­so­nell flie­ßend.

…aus der Mitte der Ge­sell­schaft
An vie­len Punk­ten, an denen die fun­da­men­ta­lis­ti­schen Chris­t_in­nen an­de­ren Men­schen die Selbst­be­stim­mung und sogar die Exis­tenz­be­rech­ti­gung ab­spre­chen, tref­fen sich diese in­halt­lich mit dem rechts-​kon­ser­va­ti­ven Main­stream der so­ge­nann­ten Mitte der Ge­sell­schaft. So kann mitt­ler­wei­le ein Bun­des­prä­si­dent ohne Pro­ble­me auf Ta­gun­gen evan­ge­li­ka­ler Fun­da­men­ta­lis­t_in­nen auf­tre­ten und auf gro­ßen Ju­gend­events wer­den Work­shops zur Hei­lung von Ho­mo­se­xua­li­tät an­ge­bo­ten. Das Pro­blem ist nicht eine klei­ne Split­ter­grup­pe, die Holz­kreu­ze­tra­gend durch Müns­ter oder an­de­re Städ­te zieht. Das Pro­blem ist, dass diese Grup­pen mis­sio­na­risch ihre In­hal­te ver­brei­ten und ge­zielt ver­su­chen, z.B. über Ver­an­stal­tun­gen und Me­di­en­prä­senz wich­ti­ge ge­sell­schaft­li­cher Po­si­tio­nen zu be­set­zen und Ein­fluss auf Po­li­tik und Ge­sell­schaft zu neh­men.

Wi­der­stand lässt sich nicht ver­bie­ten

Die Po­li­zei­stra­te­gie der letz­ten Jahre be­stand darin, die Ge­gen­ak­ti­vis­t_in­nen ein­zu­kes­seln und den Kreu­ze­marsch an­schlie­ßend durch­zu­set­zen. Auch des­we­gen ist es wich­tig, den Pro­test gegen diese christ­li­chen Fun­da­men­ta­lis­t_in­nen an viele Orte der Stadt zu tra­gen und auf gan­zer Stre­cke zu ver­hin­dern, dass sie ihre re­ak­tio­nä­ren und men­schen­ver­ach­ten­den In­hal­te un­ge­stört ver­brei­ten kön­nen. Auch wenn die Staats­an­walt­schaft Müns­ter mit ihrer Kon­struk­ti­on der Ver­samm­lungs­spren­gung ver­sucht jeg­li­chen Pro­test zu ver­hin­dern: Wi­der­stand ist not­wen­dig und le­gi­tim! Der Kampf um das Recht auf Ab­trei­bung ist in­ter­na­tio­nal, er wird in Deutsch­land be­reits seit über 100 Jah­ren ge­führt und ist auch wei­ter­hin un­ver­zicht­bar.

Für die Ab­schaf­fung des §218 und die voll­stän­di­ge Le­ga­li­sie­rung von Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen! My body, my choice – für ein herr­schafts­frei­es und selbst­be­stimm­tes Leben!
Am 10.März in Müns­ter fun­da­men­ta­lis­ti­sche Chris­t_in­nen ab­schir­men!

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Buchvorstellung und Diskussion mit einer der AutorInnen des Buches „Antifa. Geschichte und Organisierung“ http://AkLibertad.blogsport.de/2012/01/30/buchvorstellung-und-diskussion-mit-einer-der-autorinnen-des-buches-antifa-geschichte-und-organisierung/ http://AkLibertad.blogsport.de/2012/01/30/buchvorstellung-und-diskussion-mit-einer-der-autorinnen-des-buches-antifa-geschichte-und-organisierung/#comments Mon, 30 Jan 2012 17:45:25 +0000 Administrator Allgemein http://AkLibertad.blogsport.de/2012/01/30/buchvorstellung-und-diskussion-mit-einer-der-autorinnen-des-buches-antifa-geschichte-und-organisierung/ Aus dem Inhalt:„Antifaschismus ist eines der zentralen Aktionsfelder der radikalen Linken in Deutschland: In fast jeder Klein- und Großstadt existierten Antifa-Gruppen, viele Jugendliche finden über die Jugendantifa zu linksradikaler Politik und immer wieder machen militante Aktionen gegen Nazis und ihre Aufmärsche von sich reden.
Doch was zeichnet diesen autonomen Antifaschismus aus? Wo liegen seine historischen Wurzeln und theoretischen Bezugspunkte? Die Endphase der Weimarer Republik, in der die historische Antifaschistische Aktion entstand, ist kaum mit den heutigen Bedingungen der autonomen Antifa zu vergleichen. Dazwischen lag nicht nur der Bruch, den Nationalsozialismus und Shoah für jedes linksradikale Engagement in Deutschland bedeuteten; auch die Entwicklungen in der BRD und dem wiedervereinigten Deutschland schufen jeweils neue historische Bedingungen, denen sich revolutionäre AntifaschistInnen stellen mussten. Ihnen allen gemeinsam ist jedoch die, in Max Horkheimers Diktum «Wer aber vom Kapitalismus nicht reden will, sollte auch vom Faschismus schweigen» formulierte Position gegen die kapitalistische Gesellschaft und eine Perspektive auf Überwindung aller Herrschaftsverhältnisse.
Gegenstand dieses Buches sind also die Entwicklungen und Brüche in Theorie, Organisierung und Praxis jenes Verständnisses von Antifaschismus, das Ende der 1980er Jahre in der Formel des «revolutionären Antifaschismus» auf den Punkt gebracht wurde und bis heute in zahlreichen Antifa-Gruppen bundesweit in weiterentwickelter Form Ausdruck findet.“

Ort und Zeit:
06.02.2012 20 Uhr
Extra-Blues-Bar
Siekerstr. 20
33602 Bielefeld

Die Veranstatlung findet in Zusammenarbeit mit der Antifa AG der Uni Bielefeld am Roten Montag in der Extra-Blues-Bar statt.

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Selbstbestimmung statt religiöser Wahn! http://AkLibertad.blogsport.de/2012/01/09/selbstbestimmung-statt-religioeser-wahn/ http://AkLibertad.blogsport.de/2012/01/09/selbstbestimmung-statt-religioeser-wahn/#comments Mon, 09 Jan 2012 21:46:09 +0000 Administrator Allgemein http://AkLibertad.blogsport.de/2012/01/09/selbstbestimmung-statt-religioeser-wahn/
Mit dem Verteilen dies im Anschluss dokumentierten Flugblattes protestierten wir am Sonntag, 8. Januar, gegen den Auftritt des Lebensschützers, christlichen Fundamentalisten, Antidemokraten und falschen Prinzen Philip Kiril Prinz von Preußen im Go-Special-Gottesdienst der Kirchengemeinde Löhne Gohfeld.

Presse:
Neue Westfälische

Westfalenblatt

Flyer:

Den ultimativen Abendgottesdienst verspricht die Evangelische Kirchengemeinde Löhne-Gohfeld ihren Jünger_inen an jedem 2. Sonntag im Monat. Am Sonntag, 8. Januar, löst sie ab 19 Uhr dieses Versprechen eindrucksvoll ein. Angekündigt ist Prinz Kiril von Preußen, Ururenkel von Wilhelm II, prominenter Vertreter eines neuen christlichen Fundamentalismus, Lebensschützer und selbst erklärter Feind der parlamentarischen Demokratie. Neben seiner Tätigkeit als Prediger ist er damit beschäftigt, seinen Kritikern SA-Methoden zu unterstellen. Wie alle fundamentalistischen Christen glaubt er Recht und Wahrheit auf seiner Seite. Dabei ist von Wahrheit keine Spur, schon sein Name ist eine Lüge. Der lautet nicht Prinz Kiril von Preußen, was unterstellen würde, er führe tatsächlich den Titel Prinz. Richtig lautet sein Name Philip Kiril Prinz von Preußen. Das Wort Prinz bezeichnet keine soziale Stellung, sondern ist schlicht und einfach ein Namenszusatz.
Egal welches Medium über ihn schreibt oder ihn interviewt, überall wird dem Herren Prinz von Preußen der Titel Prinz und damit eine Legitimität angedichtet, die er nicht hat. Seine pointierten Meinungen machen ihn zum begehrten Interviewpartner neurechter Publikationen wie der „Jungen Freiheit“. Auch dem deutschsprachigen, anonymen Onlinemagazin „kreuz.net“ mit rechtsextremen, antisemitischen und homosexuellenfeindlichen Inhalten sowie religions- und kirchenbezogenen Texten, ist der Prinz mit der ganz rechten Meinung einen Artikel wert. Das Portal nennt sich im Untertitel „katholische Nachrichten“, ist allerdings kein Angebot der römisch-katholischen Kirche. Zu den seriöseren Medien, die dem so genannten Prinzen Raum bieten, gehört neben der Welt, seit Neuestem auch die Neue Westfälische. Redakteur Dirk Windmöller tut als liege der deutsche Adel, nach dem verlorenen 1. Weltkrieg, Novemberrevolution und Ausrufung der Republik nicht seit fast 100 Jahren auf dem Gescheitertenhaufen der Geschichte. Ungeniert lässt er den Prediger aus der Provinz erklären, dass die „Monarchie die bessere Wahl“ (als die Demokratie) sei. Kein Kommentar rückt diese verfassungsfeindliche Forderung ins rechtsextreme Licht.
Dass der so genannte Prinz, als C-Promi, nicht nur wegen dieses Status von der Kirchengemeinde eingeladen wurde, erklärt Andreas Ehlebracht vom Organisationsteam der Gottesdienstreihe, der den so genannten Prinzen im September beim Marsch für das Leben in Berlin kennengelernt habe, wo er (Kiril), die Abschlusspredigt gehalten habe.“ Ehlebracht gibt sich rhetorisch und inhaltlich überzeugt. Da ist es doch an der Zeit, sich einmal, die Ziele und Motive der Lebensschützer_innen einmal gründlicher anzuschauen.

Mit ihren Schweigemärschen unter der Überschrift „Marsch für das Leben“ fordern die Lebensschützer_innen des Bundesverband Lebensrecht ein generelles Verbot von Abtreibungen. Die Gruppen und Organisationen, die sich am „Schweigemarsch“ beteiligen, betrachten jeden Schwangerschaftsabbruch als „vorgeburtliche Kindstötung“, die verboten und bestraft gehöre. Sie sprechen damit allen Menschen und vor allem Frauen das Recht ab, über ihr Leben und ihren Körper selbst zu bestimmen. Um diese Meinung in der Öffentlichkeit zu verankern, verbreiten die selbst ernannten Lebensschützer_innen Unwahrheiten: Sie behaupten eine dreimal höhere Anzahl von Abtreibungen in der BRD und warnen vor dem „Post-Abortion-Syndrome“, einer angeblich durch Schwangerschaftsabbrüche ausgelösten psychischen Störung. Anders als oft angenommen, gilt eine Abtreibung in der BRD weiterhin als Straftat, die nur unter bestimmten Voraussetzungen nicht strafrechtlich verfolgt wird. Wer abtreiben will, muss sich zwangsweise beraten lassen und danach drei Tage warten, bevor der Eingriff vorgenommen wird. Das alles muss in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft geschehen – es sei denn, es wird eine „Gefahr für die psychische und physische Gesundheit“ der Frau festgestellt. Oft sind aber „Schädigungen“ des Fötus, die in vorgeburtlichen Untersuchungen festgestellt werden, der eigentliche Grund für einen Abbruch nach der zwölften Woche. Frauen werden immer mehr für die Gesundheit und „Qualität“ ihres Nachwuchses zur Verantwortung gezogen und zu solchen Untersuchungen gedrängt. Dass sie ein Recht auf Nichtwissen haben, wird meist nicht erwähnt.

Die selbst ernannten „Lebensschützer_innen“ sind Teil des christlichen Fundamentalismus. Sie kämpfen für eine Gesellschaft, die auf der Kleinfamilie, einer rigiden Sexualmoral, Verbot von Homosexualität und auf Schicksals- und Obrigkeitsergebenheit beruht. Sie behaupten, sie agierten gewaltfrei, dennoch blockieren Abtreibungsgegner_innen Kliniken und bedrohen, nötigen und verletzen dabei sowohl Ärzt_innen als auch Frauen, die abtreiben wollen. Der Kampf gegen das Recht auf Selbstbestimmung der Frau ist für einer der Schlachtfelder in einem regelrechten geistigen Krieg gegen die moderne Gesellschaft. Frauen, die Abtreibungskliniken aufsuchen werden teilweise durch sogenannte „Gehsteigberatung“ eingeschüchtert und bedrängt; Ärzt_innen als „Massentöter“diffamiert. Gruppen und Personen, die sich für ein liberales Abtreibungsrecht einsetzen, werden beschimpft und bedroht. Für die Kritiker_innen der rückwärtsgewandten Ideologe hat der rechte Prinz da einen ganz speziellen Vergleich parat: „Mich erinnert das an die Anfänge des Nationalsozialismus, mit den prügelnden SA-Horden,“ wird er in der Online-Ausgabe der Jungen Freiheit zitiert. Offensichtlich kennt er die SA-Methoden ganz genau. Während er seinen Gegner_innen Nazi-Methoden unterstellt, greift er selbst tief in die völkische Kiste mit der Blut- und-Boden-Rhetorik. Die „Abtreibungsärzte sind (für ihn) Mörder und die Totengräber unseres schrumpfenden Volkes.“ Das Volk ohne Raum von einst, droht im Raum ohne Volk zu verschwinden, der so genannte Prinz zum König in spe ohne Volk zu werden.

Die Fundamentalist_innen aller Religonen sind die extremste Form der in vielen Formen zu beobachtenden Rückkehr des Glaubens, ob sie nun in Kirchen, Moscheen oder obskuren esoterischen Zirkeln stattfindet. Die spirituellen Zusammenrottungen bieten Halt und Wärme in einer unberechenbaren und feindlichen Welt und damit falsche, reaktionäre Antworten auf die systemischen Zwänge des Kapitalismus. Die empfundene Entfremdung ist real. Doch gegen ihre gesellschaftlichen Ursachen hilft keine Offenbarung, sondern nur der sinnliche und praktische Kampf um Emanzipation im Diesseits. Sonderbar, dass sich ihr Gott ausgerechnet um nationales Wohlergehen oder den rechtlichen Rahmen eines medizinischen Eingriffs kümmert. Ganz offensichtlich dient die Heiligkeit einem aggressiven irdischen Sendungsbewusstsein. Die neuen Religiösen geben sich als Rebellen in einer oberflächlichen, materialistischen Welt. Jeder konkrete Streit wird zum exemplarischen Konflikt von Gut gegen Böse. Dabei gibt es in den gläubigen Köpfen keinen Unterschied zwischen politischer und religiöser Einstellung. Aus dieser Verknüpfung gewinnen die Religionen ihre aktuelle Stärke. Politik verlangt bedingungslosen Opportunismus. Sie reduziert sich zusehends auf das Verwalten gegebener Sachzwänge einer von Konkurrenz und Ohnmacht durchdrungenen Welt. Anders scheint es beim Glauben. Diesem wird ein Geschick für alles Zwischenmenschliche zugetraut. Er stiftet Zuversicht, weil er die Menschen mit ewig verbürgten Wertmaßstäben ausstattet. Für viele Menschen ist Religion etwas Individuelles, dass die Gegenwart erträglich macht, andere verspüren eine Mission wie die Vernichtung Israels, das Retten bewusstseinsloser Zellmasse oder die Notwendigkeit von Kreuzzügen gegen die muslimische Welt. Politischer Fanatismus und kindische Gottesfurcht bedingen einander, und am Ende siegt immer das Irrationale.
Den christlichen Lebensrechtler_innen geht es ebenfalls um Politik. Gegen den Verlust konservativer Werte fordern sie ein gottgegebenes Recht. Anders als in der Familienpolitik geht es ihnen nicht bloß ums Rentensystem und die Produktion frischer Arbeitskräfte für die Nationalökonomie. Der demographische Wandel ist ihnen nur eine schlimme Folge von Gleichberechtigung und Liberalismus, dem eigentlichen Problem. Der Mensch sei schließlich ein Werkzeug Gottes, sein eigener Körper gehöre ihm nicht.

Widerstand gegen „Lebensschützer_innen“ ist notwendig, um ihren politischen Spielraum zu beschneiden. Doch die bizarren Fundamentalist_inen sind Symptom einer bizarren Normalität. Zu kritisieren und zu bekämpfen sind die Verhältnisse, welche die Sehnsucht nach einer überirdisch verbürgten Ordnung hervorbringen. Vom Versprechen der Aufklärung bleibt heute nur noch das illusionslose Anerkennen der nackten Zwänge kapitalistischer Verwertung und staatlicher Zurichtung, also genau dessen, wovor die Gläubigen Schutz suchen. Glück stellt sich unter den aktuellen Bedingungen von Freiheit und Gleichheit nicht ein. Die endlosen Konflikte des irdischen Jammertals müssen als Ausdruck von Widersprüchen kenntlich gemacht werden, die in der Struktur des globalisierten Kapitalismus angelegt sind, der die Existenz von Markt und Staat – und damit von Konkurrenz, Ausschluss und dumpfem Kollektivismus – als unabänderlich betrachtet. Jeder Hinweis, dass die von Menschen gemachten Herrschaftsverhältnisse auch von den Menschen überwunden werden können, wird wie Blasphemie denunziert, als „Extremismus“ von Heilsverächter_innen. Eine Gesellschaft ohne diese menschengemachten Unterdrückungs- und Ausbeutungsverhältnisse nennen wir Kommunismus.
Bis wir dieses Ziel erreichen, fordern wir im Hier und Jetzt eine Gesellschaft, in der weder christliche Moralvorstellungen noch staatliche Zugriffe über das Leben und den Körper von Menschen bestimmen. Frauen sollen auf Grund einer Abtreibung weder gesundheitliche noch rechtliche oder ökonomische Nachteile in Kauf nehmen müssen. Die Entscheidung für oder gegen eine Schwangerschaft soll ohne Eingriff oder Belehrungen des Staates und ohne Angst vor moralischer Verurteilung möglich sein. Wir wollen eine Gesellschaft, in der eine Behinderung kein Problem oder Defizit darstellt. Keine Frau soll sich „verpflichtet” fühlen, abzutreiben, weil eine Behinderung des späteren Kindes wahrscheinlich erscheint.

Wir fordern:
Streichung des Paragraphen §218 aus dem Strafgesetzbuch
Entscheidungsfreiheit für oder gegen eine Abtreibung ohne Bevormundung
Selbstbestimmung statt religiösem Wahn
Die Verwirklichung des Rechts auf freie Familienplanung und Sexualität für alle, ohne dabei die Freiheiten anderer einzuschränken.

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Naziaufmarsch 24.12.11 Bielefeld http://AkLibertad.blogsport.de/2011/12/13/naziaufmarsch-24-12-11-bielefeld/ http://AkLibertad.blogsport.de/2011/12/13/naziaufmarsch-24-12-11-bielefeld/#comments Tue, 13 Dec 2011 15:22:45 +0000 Administrator Allgemein http://AkLibertad.blogsport.de/2011/12/13/naziaufmarsch-24-12-11-bielefeld/ Für den 24.12.11 ist in Bielefeld ein Naziaufmarsch geplant. Angemeldet wurde dieser von Sven Skoda aus Düsseldorf, nachdem der vorherige Anmelder Marcus Winter seine Anmeldung vom 06.08, nach dem missglückten Aufmarsch ebenfalls in Bielefeld, wieder zurück zog.
Angemeldet ist bis spätestens 16.00 Uhr, weil die Polizei den Aufmarsch sonst wieder problemlos Verbieten könnte. Unter dem Motto „Der Repression entgegentreten – AJZ dicht machen“ soll es vom Ostbhanhof losgehen, dann eine Zwischenkundgebung am AJZ geben und am Hauptbahnhof soll die Abschlusskundgebung statt finden.
Die Bullen haben den Aufmarsch bisher verboten aber Skoda geht grade gegen dieses Verbot vor. Es heißt also abwarten und Tee trinken, weil es nicht der erste Aufmarsch wär, der am „Aufmarschtag“ vom Gericht noch erlaubt wird.

Kommt am 24.12. alle nach Bielefeld zum Ostbahnhof!
Lasst uns die Nazis da blockieren, wo sie starten wollen!
Lasst uns auch diesen Aufmarschversuch zum Desaster machen!

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Gibbet nicht

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